Woran kann ich erkennen, ob ein Lager wiederverwendet werden kann?
Um festzustellen, ob das Lager wiederverwendet werden kann, müssen der Grad der Lagerschädigung, die Maschinenleistung, die Bedeutung, die Betriebsbedingungen, der Inspektionszyklus usw. berücksichtigt werden.
Regelmäßige Wartungsarbeiten, Funktionsprüfungen und der Austausch von Peripherieteilen werden durchgeführt, um festzustellen, ob die Lager wiederverwendet werden können oder ob sie besser als defekt wiederverwendet werden können.
Zunächst ist es notwendig, das ausgebaute Lager und sein Aussehen sorgfältig zu untersuchen und zu dokumentieren. Um die verbleibende Schmierstoffmenge zu ermitteln und zu untersuchen, sollte das Lager nach der Probenahme gründlich gereinigt werden.
Zweitens sollten Sie den Zustand der Laufbahnoberfläche, der Wälzfläche und der Auflagefläche sowie den Verschleißzustand des Käfigs auf Beschädigungen und Unregelmäßigkeiten überprüfen.
Im Zuge der Inspektion werden, falls Beschädigungen oder Anomalien am Lager festgestellt werden, die Ursachen anhand des Abschnitts zur Schadensbehebung ermittelt und Gegenmaßnahmen formuliert. Darüber hinaus ist das Lager bei Vorliegen eines der folgenden Mängel nicht mehr verwendbar und muss durch ein neues ersetzt werden.
a. Risse und Fragmente in einem der inneren und äußeren Ringe, Wälzkörper und Käfige.
b. Die inneren und äußeren Ringe sowie die Wälzkörper werden abgezogen.
c. Die Laufbahnoberfläche, der Flansch und das Wälzkörper sind stark verklemmt.
d. Der Käfig ist stark abgenutzt oder die Nieten sind locker.
e. Rost und Narbenbildung an Laufbahnoberflächen und Wälzkörpern.
f. An der Wälzfläche und am Wälzkörper sind deutliche Eindellungen und Markierungen vorhanden.
g. Kriechen am Innendurchmesser des Innenrings oder am Außendurchmesser des Außenrings.
h. Starke Verfärbung aufgrund von Überhitzung.
i. Schwere Beschädigung der Dichtringe und Staubkappen von fettgedichteten Lagern.
Inspektion und Fehlerbehebung im laufenden Betrieb
Zu den im Betrieb zu prüfenden Punkten gehören unter anderem das Rollgeräusch, die Vibration, die Temperatur und der Schmierzustand des Lagers. Die Details lauten wie folgt:
1.Das rollende Geräusch eines Lagers
Mit dem Schallpegelmesser wird die Lautstärke und Klangqualität des Rollgeräuschs des Lagers im Betrieb überprüft. Selbst bei leichten Beschädigungen des Lagers, wie z. B. Abplatzungen, entstehen anormale und unregelmäßige Geräusche, die mit dem Schallpegelmesser unterschieden werden können.
2. Vibration des Lagers
Lagerschwingungen reagieren empfindlich auf Lagerschäden wie Abplatzungen, Eindellungen, Rost, Risse, Verschleiß usw., die sich in der Schwingungsmessung widerspiegeln. Daher können die Schwingungen mit einem speziellen Messgerät (Frequenzanalysator usw.) gemessen werden. Die genaue Art der Störung lässt sich jedoch nicht aus der Frequenzanalyse ableiten. Die Messwerte variieren je nach Einsatzbedingungen der Lager und Montageort der Sensoren. Daher ist es notwendig, die Messwerte jeder Maschine vorab zu analysieren und zu vergleichen, um die Beurteilungskriterien festzulegen.
3. Die Temperatur des Lagers
Die Lagertemperatur lässt sich aus der Temperatur außerhalb des Lagergehäuses ableiten. Noch besser ist es jedoch, die Temperatur des Außenrings direkt über die Ölbohrung zu messen. Im Allgemeinen steigt die Lagertemperatur mit dem Betrieb langsam an und erreicht nach ein bis zwei Stunden einen stabilen Wert. Die normale Lagertemperatur hängt von der Wärmekapazität, der Wärmeabfuhr, der Drehzahl und der Belastung der Maschine ab. Bei ungeeigneter Schmierung und Montage kann die Lagertemperatur sprunghaft ansteigen und eine anormal hohe Temperatur erreichen. In diesem Fall muss der Betrieb gestoppt und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Mithilfe von Temperaturfühlern lässt sich die Betriebstemperatur des Lagers jederzeit überwachen. Bei Überschreitung eines festgelegten Wertes wird automatisch ein Alarm ausgelöst oder der Betrieb gestoppt, um Wellenschäden durch Brand zu verhindern.
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Veröffentlichungsdatum: 03.04.2024




