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Eisenbahnlager – Eigenschaften und Anwendungen von Achsgetriebelagern

Mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbessert sich auch die Eisenbahnmaschinenindustrie stetig, insbesondere die Fertigungstechnologie für Eisenbahnlager. Die Hauptaufgabe der Wälzlager im Getriebe besteht darin, das Abtriebsdrehmoment bei hohen Lokomotivgeschwindigkeiten stabil zu übertragen. Dies bedeutet, dass sie den wechselnden Stoßbelastungen in komplexen Umgebungen standhalten müssen. Zu den wichtigsten Lagertypen zählen Kegelrollenlager, Vierpunktlager und Zylinderrollenlager. Die Lageranordnung variiert je nach Konstruktion und Betriebsbedingungen des Getriebes.

 

Achsgetriebelager

Die Hauptanwendungsleistung von Lagern für Getriebe besteht in:

Hohe Geschwindigkeit; Hohe Belastbarkeit; Vibrations- und Stoßfestigkeit; Hohe Temperaturbeständigkeit.

Die Wahl des Lagers richtet sich nach der Größe des relevanten Getriebebereichs unter Berücksichtigung der oben genannten Anwendungsfaktoren und erfordert im Allgemeinen eine berechnete Lebensdauer von mehr als 2 Millionen km.

 

Anwendungen für Achsgetriebelager

1. Kegelrollenlager

Kegelrollenlager sind zerlegbar, und ihr Innenring, der Wälzkörperkäfig und der Außenring können separat montiert werden. Der korrigierte lineare Kontakt zwischen den Wälzkörpern und der Laufbahn verhindert Kantenspannungen. Kegelrollenlager sind sowohl für hohe Radial- als auch Axialbelastungen geeignet. Da diese Lager Axialkräfte nur einseitig aufnehmen können, werden sie paarweise eingesetzt. Dieser Lagertyp findet Verwendung in Getrieben und Achslagern.

 

2. Vierpunktlager

Vierpunkt-Kugellager sind Schrägkugellager. Sie können axiale Belastungen in beide Richtungen aufnehmen und werden typischerweise mit Zylinderrollenlagern kombiniert, um Radialkräfte aufzunehmen. Dabei wird eine Radialspielpassung verwendet. Die geteilte Struktur des Innenrings ermöglicht die Aufnahme einer größeren Anzahl von Stahlkugeln. Diese Lager werden in Getrieben eingesetzt.

 

3.Zylinderrollenlager

Einreihige Zylinderrollenlager werden in der Bahntechnik häufiger eingesetzt als andere Lagertypen, da der Innenring vom Lagergehäuse (Außenring, Rollen und Käfig) getrennt werden kann. Dies vereinfacht Montage, Demontage, Wartung und Inspektion erheblich. Zylinderrollenlager sind in der Lage, hohe Radialkräfte aufzunehmen. Der optimierte lineare Kontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahn verhindert Kantenspannungen und erhöht so die Zuverlässigkeit. Zylinderrollenlager der Baugrößen NJ und NUP können konstante Axialkräfte aufnehmen. Sie werden in Fahrmotoren, Getrieben und Hohlwellenantrieben von Radsätzen eingesetzt.

 

4. Isolierte Lager

Unter ungünstigen oder speziellen Betriebsbedingungen können Wellen- und Motorlager durch Überspannung beschädigt werden. Trotz sorgfältiger Fertigung des Motors lässt sich die Potenzialdifferenz zwischen Rotor und Stator aufgrund elektromagnetischer Asymmetrie nicht vollständig vermeiden. Dadurch fließt Strom durch das Lager und bildet einen geschlossenen Stromkreis. Um dies zu verhindern, wird die Oberfläche des Lageraußenrings mit einer Oxidkeramikbeschichtung versehen, die Spannungen von mindestens 1000 V abschirmt und das Lager vor Schäden durch elektrische Erosion infolge der Überspannung schützt.


Veröffentlichungsdatum: 13. Februar 2025