Arten von Gleitlagern
Der Spalt zwischen der Welle und derLagerDas Gleitlager liegt direkt auf der Oberfläche auf. Es ist weit verbreitet, da es als Oberflächenkontakt hohe äußere Kräfte aufnehmen kann, stoßfest ist und eine einfache Konstruktion aufweist. Ein Beispiel hierfür sind die beweglichen Gelenke der Greifarme von Baggern.
GleitlagerSie lassen sich je nach Richtung der Kraft in drei Typen unterteilen, nämlich:
1. Radialgleitlager
Die Kraftrichtung von Radialgleitlagern verläuft senkrecht zur Mittelachse. Sie lassen sich nach ihrer Form in drei Typen unterteilen:
1) Integrallager: Ein Integralgleitlager ist ein gängiges Radialgleitlager, das mit Schrauben am Rahmen befestigt ist. Der Lagersitz wird durch Innendruck belastet. Der Öltopf ist oben am Lagergehäuse angebracht, die Öleinlassbohrung befindet sich an der Wellenhülse. Die Innenfläche des Lagers (bzw. der Wellenhülse) ist mit einem reibungsarmen Material gefüllt, um eine axiale Ölnut zur Verteilung des Schmieröls zu schaffen.
2) Passlager: Diese Lagerart ist sehr einfach zu montieren und zu demontieren, preisgünstig und findet breite Anwendung im Maschinenbau. Beispiele hierfür sind Kurbelwellenlager verschiedener Verbrennungsmotoren.
3) Vierteiliges Lager: auch bekannt als Vierteillager, das in großen Automobilen wie Vibrationsmotoren, Vibrationsmotoren und anderen Spindellagern verwendet wird.
Gleitlager bestehen meist aus Gusseisen oder Stahlguss. Aufgrund ihrer Härte neigen sie zu Verschleiß an den Lagerzapfen, weshalb üblicherweise eine Buchse zwischen Welle und Lager eingesetzt wird. Diese Buchse wird hauptsächlich aus Bronze, Weißguss oder Barbit-Legierung gefertigt.
2. Gleitlager
Die Belastung des Gleitlagers verläuft parallel zur axialen Richtung und unterstützt nicht nur die Drehung des Mechanismus, sondern verhindert auch Bewegungen entlang der Achse. Es lässt sich in vier Typen unterteilen:
1) Ringlager: Es wird unterteilt in:
(1) Einring-Axiallager: Einring-Axiallager, das axiale Schubkräfte in beide Richtungen aufnehmen kann.
(2) Mehrring-Axiallager: Diese Wellenart kann axiale Schubkräfte in beide Richtungen, hohe Drehzahlen und hohe Belastungen aufnehmen.
2) Gleitlager: auch als Zapfenlager bekannt, ist ein Gleitlager, das am Ende der Welle eingebaut wird und daher auch als Basissäulen-Axiallager bezeichnet wird.
3) Hydrodynamisch geschmiertes Axialgleitlager: Die Reibungsfläche zwischen Welle und Lager ist als geneigte Fläche oder kippbarer Block ausgebildet. Auf jeder geneigten Fläche bzw. jedem Kippblock bildet sich ein hydrodynamischer Ölfilm, sodass die Welle nicht mit dem Lager in Berührung kommt.
4) Hydrostatisches Lager: Bei zu hoher Lagerbelastung kann durch statischen Anlauf kein Ölfilm aufgebaut werden. Daher kommt ein hydrostatisches Lager zum Einsatz. Die Pumpe fördert das Öl unter Druck und leitet es zwischen die beiden Lagerteile, um die Schmierung während des Betriebs aufrechtzuerhalten. Da die Schmierflüssigkeit von außen zugeführt wird, spricht man auch von einem externen Drucklager. Wird der Öldruck der Pumpe durch Luftdruck ersetzt, handelt es sich um ein hydrostatisches Luftlager.
3. Spezielle Gleitlager
1) Poröses Lager: Auch als ölimprägniertes Lager bekannt, wird es mittels pulvermetallurgischer Rissbildung hergestellt. Es eignet sich im Allgemeinen für Radiallager mit geringen Belastungen.
2)Ölfreie Lager: mit ausgezeichneter Verschleißfestigkeit, geeignet für leicht belastete und umweltfreundliche Lebensmittelverarbeitungsmaschinen, wie z. B. Nelong-Lager.
Veröffentlichungsdatum: 15. Mai 2025




