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Aus welchen Materialien werden Radiallager hergestellt?

 

Radialkugellager, auch Radiallager genannt, sind eine Lagerart, die hauptsächlich zur Aufnahme radialer Belastungen eingesetzt wird. Der nominelle Eingriffswinkel liegt üblicherweise zwischen 0° und 45°. Radialkugellager werden häufig in Anwendungen mit hohen Drehzahlen verwendet und bestehen aus Präzisionskugeln, Käfigen, Innen- und Außenringen usw. Diese Lagerart findet breite Anwendung im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, im Zementbergbau, in der chemischen Industrie, in der Elektrogeräteindustrie und weiteren Bereichen.

 

Um die Anforderungen an die Belastbarkeit von Radiallagern zu erfüllen, müssen die verwendeten Werkstoffe eine hohe Tragfähigkeit, Einbettung, Wärmeleitfähigkeit, geringe Reibung und eine glatte Oberfläche aufweisen sowie verschleiß-, ermüdungs- und korrosionsbeständig sein. Da kein Werkstoff alle Kriterien vollständig erfüllt, wird in den meisten Konstruktionen ein Kompromiss eingegangen. Zu den üblicherweise in der Radiallagerfertigung verwendeten Werkstoffen gehören:

 

Wälzlagerlegierung: Wälzlagerlegierungen, auch als Weißmetall bekannt, sind die am weitesten verbreiteten Wälzlagerlegierungen. Sie ermöglichen die automatische Justierung kleiner Fehlausrichtungen oder defekter Wellen und können Verunreinigungen im Schmierstoff absorbieren, um Schäden durch Wellenverklebung zu vermeiden.

 

Bronze: Bronzelager eignen sich für niedrige Drehzahlen, hohe Beanspruchung und neutrale Bedingungen. Ihre Eigenschaften können durch Legieren mit einer Vielzahl von Materialien unterschiedlicher Zusammensetzung erzielt werden.

 

Blei-Kupfer: Ein Lager aus Blei-Kupfer, dessen Tragfähigkeit höher ist als die von Lagerlegierungen, jedoch ist die relative Anpassungsfähigkeit geringer. Es wird in Umgebungen eingesetzt, die eine gute Wellensteifigkeit und gute Zentrierung erfordern.

 

Gusseisen: Gusseisenlager werden häufiger in weniger anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt. Allerdings muss die Härte des Zapfens höher sein als die des Lagers, und die Lauffläche muss sorgfältig mit einem Graphit-Öl-Gemisch eingerieben werden. Zudem ist eine präzise Ausrichtung von Zapfen und Lager unerlässlich.

 

Lochlager: Lochlager werden hergestellt, indem Metallpulver gesintert und in Öl getaucht wird. Dieses Öl besitzt selbstschmierende Eigenschaften und wird hauptsächlich in Anwendungen eingesetzt, bei denen eine zuverlässige Schmierung schwierig oder unmöglich ist.

 

Kohlenstoff und Kunststoff: Reine Kohlenstofflager eignen sich für Hochtemperaturanwendungen oder Anwendungen, bei denen die Schmierung schwierig ist, während Lager aus PTFE einen sehr niedrigen Reibungskoeffizienten aufweisen und intermittierende Schwingungen sowie hohe Belastungen bei niedrigen Drehzahlen aushalten können, selbst wenn sie ohne Ölschmierung betrieben werden.


Veröffentlichungsdatum: 12. April 2024